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Abwasserkanal Emscher

Vor mehr als hundert Jahren wurde aus einer dünn besiedelten Auenlandschaft ein industrieller Ballungsraum, aus der ungebändigten Emscher ein von Menschen geformtes System offener Abwasserläufe. Mit dem Rückgang des Bergbaus hat ein weiterer Strukturwandel begonnen, bei dem die traditionelle Schwerindustrie Dienstleistung und Hochtechnologie weicht. Auch diese Entwicklungen spiegeln sich in einer veränderten Emscher wider. Die Emscherregion wandelt ihr Gesicht.
Das Abwasser wird zukünftig in geschlossenen Kanälen abgeleitet, der Fluss und seine Nebenläufe werden Schritt für Schritt in naturnahe Gewässer umgebaut. Der Umbau eines so großen Fluss-Systems ist ein Generationenprojekt. Ziel ist die entscheidende Aufwertung des Standorts Emscherregion durch Projekte weit über den Gewässerlauf hinaus. Der Emscher-Umbau bietet uns die Jahrhundertchance, einen ungeliebten Fluss wieder zum Leben zu erwecken und gleichzeitig der gesamten Region zwischen Holzwickede und Dinslaken ein neues Gesicht zu geben.

Kontakt

Reinhard Ketteler

Kronprinzenstraße 24
45128 Essen
Tel: (0201) 104-3211
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Die EMSCHERGENOSSENSCHAFT

Die EMSCHERGENOSSENSCHAFT wurde 1899 als erster deutscher Wasserwirtschaftsverband gegründet. In dem 865 Quadratkilometer großen Einzugsgebiet der Emscher zwischen Holzwickede bei Dortmund und Dinslaken betreibt die EMSCHERGENOSSENSCHAFT fünf Groß-Kläranlagen, 128 Pumpwerke und 313 Kilometer geschlossene Abwasserkanäle.

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